Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs - Gemeinde Strullendorf

04.06.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie vermutlich mitbekommen haben, darf ab dem 08.06.2020 der Fußballtrainingsbetrieb wieder aufgenommen werden.

Wir als Gemeinde Strullendorf haben uns dazu entschieden, dass dies auch für alle Fußballvereine der Gemeinde gilt.

Vor, während und nach den Trainingseinheiten sind alle Hygiene- sowie Verhaltensregeln stets einzuhalten.

Ich bitte Sie, die Vorgaben der Trainingseinheiten sowie die Hygienemaßnahmen gut lesbar für alle auf dem Vereinsgelände auszuhängen.

Informationen zum DFB-Bundestag

26.05.2020

Liebe Freundinnen und Freunde in den Vereinen des BFV,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigen euch in den Vorstandschaften der Vereine und uns als FunktionsträgerInnen aller Ebenen des BFV von den Kreisen bis zum Präsidium seit Wochen rund um die Uhr.

Auch beim heutigen DFB-Bundestag wird diese Thematik eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die Interesse haben den Bundestag live zu verfolgen und diese Nachricht noch früh genug lesen; hier der Link zum Live-Stream des DFB-Bundestages: https://tv.dfb.de/livestream/ausserordentlicher-dfbbundestag- mit-abschliessender-pressekonferenz/27680/ Dort wird auch der viel diskutierte Abbruch der 3. Liga eine wichtige Rolle spielen. Die wichtigsten Fragen findet ihr hier: https://www.dfb.de/news/detail/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zurfortsetzung- der-saison-in-der-3-liga-215753/

Ich bin sehr dankbar für das große Engagement überall an der bayerischen Vereinsbasis. Zwischenzeitlich sind an vielen Orten in Bayern die ersten Trainingseinheiten absolviert worden. Manchen Vereinen sind die aktuellen Hygienevorschriften oder die Beschränkungen für den Trainingsbetrieb noch zu beschwerlich und unvorteilhaft, andere haben sich mit Freude bereits wieder
an Sportangebote für ihre Mitglieder herangewagt. Der BFV hat einen ausführlichen Leitfaden zu eurer Beratung und Unterstützung entwickelt, er findet sich im Internet als pdf unter: https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/der-bfv/coronapandemie/ bfv_hinweise_training_v17.pdf

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Erlaubnis zur Durchführung von Trainingseinheiten - in welcher Art auch immer - nur von den staatlichen und kommunalen Behörden erteilt werden kann. Der BFV hat diesbezüglich keinerlei Mitspracherecht. Er kann und will nur beraten und informieren. Die Entscheidung, ob von den staatlich und kommunal erlaubten Sportmöglichkeiten Gebrauch gemacht wird, trefft alleine ihr!

Seit zwei Wochen sind mehrere vom BFV-Vorstand eingesetzte „Lösungs-Arbeitsgruppen“ damit befasst, Vorschläge zu den noch offenen großen Fragen zu entwickeln, nachdem die zentrale
Basisfrage vom BFV-Vorstand bereits vor mehreren Wochen grundsätzlich und final entschieden worden ist. Die Saison 2019/20 wird im Erwachsenenbereich nicht abgebrochen, sondern fortgesetzt und zum sportlichen Abschluss gebracht.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die meisten anderen Landesverbände im DFB sich für den Abbruch der Saison entschieden haben. Unsere Hauptargumente für eine Fortsetzung der Saison, der eine 2/3-Mehrheit der bayerischen Vereine zugestimmt hat, gelten unverändert fort:

-wir wollen eine sportliche Entscheidung auf dem grünen Rasen und nicht im Streit mit den Vereinen über Auf- und Abstieg am grünen Tisch

-wir wollen die in vielen Regionen entstandenen Streitigkeiten, die häufig nur so gelöst werden, dass man viele aufsteigen und niemand absteigen lässt, vermeiden. Dies würde auch zu überfüllten Ligen führen, die mehr Zeit benötigen, die man höchstwahrscheinlich nicht zur Verfügung hat.

- nach aktueller Einschätzung kann es allerfrühestens erst im September mit „normalem“ Spielbetrieb mit Zuschauern weitergehen; aber wir müssen flexibel bleiben, falls es doch später losgehen muss oder eine zweite Viruswelle zurückkommt oder es von den Behörden (auch regionale) Spielverbote gibt

- wenn wir jetzt abbrechen, laufen wir Gefahr auch die nächste Saison abbrechen zu müssen, da wir u.U. zu wenig Zeit hierfür haben. Lieber eine Saison zu Ende gespielt als zwei hintereinander abgebrochen

Die fünf vom Vorstand eingesetzten „Lösungs-Arbeitsgruppen“ (LAGs) kümmern sich um die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“. Dabei wurden die Arbeitsgruppen personell mit ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern besetzt, hinzu kommen Funktionsträger mit Spielbetriebs- Erfahrung aus den Bezirken und Kreisen sowie hauptamtliches Personal aus den zuständigen Fachabteilungen der BFV-Zentrale in München. Auch Vereinsvertreter, die möglichst den Querschnitt der Mitgliedsvereine unter dem Verbandsdach abbilden, wurden gemäß dem Vorstandsbeschluss in zum Teil regionalen Foren zu den unterschiedlichen Themen in die Arbeit dieser LAGs miteinbezogen. Nach Bekanntwerden der weiteren Vorgehensweise hatten sich zahlreiche Vereinsvertreter gemeldet
und ihre Mitarbeit angeboten. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen.

Der BFV-Vorstand hat vor einigen Tagen vorübergehend alle Wechselrechtsbestimmungen für die bevorstehende Wechselperiode außer Kraft gesetzt. Die Arbeiten für eine Neuregelung sind in der Arbeitsgruppe weit fortgeschritten. Wenn der außerordentliche Bundestag des DFB am heutigen 25.05.2020 keine überraschenden Beschlüsse fasst, werden wir euch sehr zeitnah die Planungen des BFV-Vorstands zum Wechselrecht vorstellen können.

Wir haben vor, euch hierzu am 2. Juni in Webinaren zu den aktuellen Plänen des BFV-Vorstands auf
den aktuellen Stand zu bringen. Hierfür folgen noch gesonderte Einladungen.

Bis dahin alles Gute und beste Grüße
Euer Rainer Koch

Der Bayerische Landessportverband informiert:

10.05.2020

BLSV-Update zur Corona-Pandemie - Wiederaufnahme des Sportbetriebs

das Warten hat ein Ende. Ab Montag können Sportvereine wieder unter Auflagen Sport anbieten. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung am Dienstag gab es positive Signale für eine Wiederaufnahme des Sports. Die Politik setzt dabei den Kurs der Umsicht und Vorsicht fort und sieht im Handlungskonzept einzelne aufeinander abgestimmte Schritte vor.

Für den Sport in Bayern bedeutet dies, dass die Regelungen in der „Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ ab dem kommenden Montag, 11. Mai für eine Woche bis 17. Mai Gültigkeit haben. Nach wie vor ist in Paragraph §9 der Verordnung der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen untersagt, allerdings mit der Ausnahme für den Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich unter folgenden Voraussetzungen:


Ausübung an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder in Reithallen
Einhaltung der Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 (Abstandsregel von 1,5 Metern)
Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen
kontaktfreie Durchführung
keine Nutzung von Umkleidekabinen
konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten
keine Nutzung der Nassbereiche, die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich
Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu Anlagen
keine Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen an den Sportstätten; Betreten der Gebäude zu dem ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen oder zurückzustellen, ist zulässig,
keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen durch die Aufnahme des Trainingsbetriebes und
keine Zuschauer


Außerdem sind unter anderem Vereinsheime, Badeanstalten, Saunas und Fitnessstudios weiterhin geschlossen (§11). Der Gastronomiebetrieb jeder Art ist untersagt (§13), dies gilt auch für Vereinsgaststätten. Ausgenommen sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Auflagen verstößt wird nach §21 mit einer Ordnungswidrigkeit belegt. Hier der Link zur Verordnung im Detail:

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/240/baymbl-2020-240.pdf

Die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung ist ein wichtiger Startschuss für die Wiederaufnahme des Sports. Dies ist eine sehr gute Nachricht für unsere Sportgemeinschaft und ein wichtiger Beitrag für die gesundheitsfördernde Funktion des Sports in unserer Gesellschaft. Endlich können wir wieder unserer großen Leidenschaft nachgehen. Unsere Aufgabe, jetzt gemeinsam mit der Politik weitere Konzepte zu entwickeln, werden wir mit Hochdruck angehen. Wir appellieren an alle Sportlerinnen und Sportler, bei diesen ersten Lockerungen im Sinne des Gesundheitsschutzes ein Höchstmaß an Eigenverantwortung an den Tag zu legen.

BLSV Handlungsempfehlungen
Für unsere Vereine und Sportfachverbände haben wir Handlungsempfehlungen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs erstellt. Die Basis dafür sind die für Bayern geltende Vierten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 05.05.2020 und die gemeinsam mit dem DOSB erarbeiteten Leitplanken für den Sport. Auf unserer Corona-Info Seite finden Sie dazu alle ständig aktualisierten Informationen:
https://bayernsport-blsv.de/coronavirus/

Informationen für die Fachsportarten
Die nationalen Spitzensportverbände haben in Anlehnung an die durch den DOSB formulierten Leitplanken spezifische Übergangsregeln für die von Ihnen organisierten Sportarten erarbeitet. Diese Übergangsregeln sind die Grundlagen für einen ersten Schritt zur Rückkehr in ein vielfältiges, vereinsbasiertes Sporttreiben in Deutschland. Hier der Link zu den DOSB Leitplanken und den detaillierten Ausführungen der Spitzensportverbände:
https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/?%C3%9Cbergangsregeln=

Weiterer Informationen stellen auch die bayerischen Sportfachverbände auf Ihren Homepages zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich dort. Hier die Auflistung aller Sportfachverbände:

https://www.blsv.de/blsv/blsv/sportfachverbaende.html

Training von Bundes- und Landeskaderathleten
Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen zu Trainingszwecken der Berufssportlerinnen und Berufssportler und von Sportlerinnen und Sportlern des olympischen und paralympischen Bundes- und Landeskaders ist zulässig, sofern bei der Durchführung der Trainingseinheiten sichergestellt ist, dass die vorgeschriebenen Voraussetzungen eingehalten werden. Dabei dürfen Trainingseinheiten ausschließlich individuell, zu zweit oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen erfolgen.

Einstellung des BLSV-Meldeportals zum 10. Mai 2020
Unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am 16.03.2020 aufgrund der Corona-Pandemie für ganz Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Der Bayerische Landes-Sportverband hat in dieser Krisensituation schnell reagiert und eine digitale Meldeplattform bereitgestellt, um die zu erwartenden finanziellen Schäden entsprechend zu beziffern. Diese Informationen waren notwendig, um die Dimension der wirtschaftlichen Folgen für unsere 12.000 Mitgliedsvereine und -Sportfachverbände einordnen zu können. Wir haben viele wertvolle Hinweise aus ganz Bayern bekommen, rund 3000 Meldungen sind in dieser Zeit bei uns eingegangen.

Im Ergebnis wurde ein potenzieller Schaden von rund 200 Millionen Euro prognostiziert. Der BLSV konnte mit den Informationen aus der Auswertung des Meldeportals mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration fundierte Gespräche führen, um Wege zu Hilfsmaßnahmen aufzeigen zu können.

Der Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung hat als Maßnahme beschlossen, die Vereinspauschale in diesem Jahr um zusätzliche 20 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro zu verdoppeln. Zudem besteht die Möglichkeit der Nutzung des Bundesprogramms der Corona Soforthilfe.
Das BLSV-Meldeportal hat somit als digitales Meldeorgan zu dieser positiven Entwicklung beitragen können und wird nun zum 10. Mai geschlossen. Wir bedanken uns bei allen Vereinen und Sportfachverbänden, die durch ihre Meldung dazu beigetragen haben, dass die Verhandlungen im ersten Schritt bereits so erfolgreich waren.

Aktuelle Fragen und Antworten (FAQs), hilfreiche Links und Maßnahmen zur Coronakrise bietet der BLSV auf seiner Website unter www.blsv.de/coronavirus, in seinen sozialen Medien sowie in regelmäßigen Mailings an Sportvereine und Sportfachverbände an. Darüber hinaus steht das BLSV Service-Center unter der Mail-Adresse service@blsv.de sowie zu den BLSV-Geschäftszeiten unter der Tel. +49 89 15702 400 für Rückfragen zur Verfügung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Wiedereinstieg. Halten Sie bitte die geltenden Abstandsregeln und Vorschriften ein und bleiben Sie gesund!

Aussetzung der Saison bis 31.08.20: BFV-Vorstand: Fortführung beschlossen

29.04.2020

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat nach eingehender Diskussion und intensiver Beratung sowie vor dem Hintergrund des am vergangenen Wochenende unter den Vereinen abgefragten Meinungsbildes einstimmig beschlossen, die aktuell wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 im Freistaat bis zum 31. August 2020 auszusetzen und danachwieder aufzunehmen.
Von Sebastian Baumann / PM BFV
„Wir wollen keine Geisterspiele, wir wollen keine juristischen Streitigkeiten, wir wollen den fairen Wettbewerb und Entscheidungen auf dem Platz – nicht am grünen Tisch! Da aktuell aber niemand mit Gewissheit sagen kann, ob tatsächlich ab dem 1. September 2020 wieder gespielt werden kann, brauchen wir eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität. Für den BFV gibt es genau aus diesem Grund auch keine Alternative zum Vorschlag, die aktuelle Saison in jedem Fall zu Ende zu spielen, sobald das wieder möglich ist“, hatte BFV-Präsident Rainer Koch bereits im Vorfeld der Entscheidung angekündigt und für den Vorstands-Vorschlag geworben: „Die Zeit ist nicht einfach, weil wir wissen, dass sämtliche Lösungen im Umgang mit dieser Saison Nebenwirkungen mit sich bringen. Natürlich auch unser Weg. Wir sind aber nach wie vor davon überzeugt, dass das vorgeschlagene Modell unter Abwägung aller Fragen die bestmögliche Lösung darstellt.“


Intensive Kommunikation mit den Vereinen

Der Entscheidung war eine intensive Kommunikation mit den Vereinen vorausgegangen. Insgesamt hatte der BFV in den vergangenen Wochen bis zum heutigen Tag in Summe fast 10.000 bayerische Klub-Verantwortliche in mehr als 80 Web-Konferenzen persönlich zu den Auswirkungen der Pandemie auf den bayerischen Spielbetrieb informiert und letztlich auch ein Meinungsbild eingeholt. Dort stimmten 68,13 Prozent und damit über zwei Drittel der Klubs, die an der Abfrage teilgenommen hatten, für den vom Vorstand vorgeschlagenen und jetzt auch so beschlossenen Weg. In absoluten Zahlen ausgedrückt hatten 2178 Vereine für „Ja“ gestimmt, 1019 (31,87 Prozent) sprachen sich dagegen aus. Jeder am Spielbetrieb in Bayern teilnehmende Klub hatte dabei eine Stimme. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 73,53 Prozent.


Vertreter aus Ehrenamt, Vereinen und Hauptamt bilden Arbeitsgruppen

Mit dem jetzt gefassten Beschluss hat der Vorstand einen Prozess angestoßen, der sicherstellen soll, dass unter Berücksichtigung rechtlicher und spieltechnischer Aspekte entsprechende Anpassungen in den BFV-Statuten vorgenommen und die drängenden Fragen der Klubverantwortlichen entsprechend gelöst werden können. Der Vorstand setzt insgesamt fünf sogenannte „Lösungs-Arbeitsgruppen“ (LAG) ein, die sich um die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“ kümmern. Dabei werden die Arbeitsgruppen personell mit ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern besetzt, hinzu kommen Funktionsträger mit Spielbetriebs-Erfahrung aus den Bezirken und Kreisen sowie hauptamtliches Personal aus den zuständigen Fachabteilungen der BFV-Zentrale in München. Auch Vereinsvertreter, die den Querschnitt der Mitgliedsvereine unter dem Verbandsdach abbilden, sollen gemäß dem Vorstandsbeschluss in diesen AGs mitarbeiten. Die komplette personelle Besetzung wird der BFV in der kommenden Woche veröffentlichen.


Schnellstmöglich zu fundierten Ergebnissen

„Wir haben immer klar betont, dass auch unser Weg Probleme mit sich bringen wird, die uns vor eine große Herausforderung stellen. Das wissen wir und so handeln wir jetzt“, sagt Jürgen Igelspacher. Der hauptamtliche Geschäftsführer des größten der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zeichnet für die Umsetzung des Vorstandsbeschlusses verantwortlich und hatte diesen federführend vorbereitet. Ein Stimmrecht besitzt der Jurist nicht: „Es gibt viele Fragen zu klären, unser Ziel ist es, schnellstmöglich fundiert zu Ergebnissen zu gelangen. Wir wollen und werden Antworten liefern. Wir werden aber alles feinsäuberlich abarbeiten müssen und wir werden keine Was-Wäre-Wenn-Diskussionen in der Öffentlichkeit führen. Klar ist auch, dass Gründlichkeit vor Geschwindigkeit geht. Trotzdem wollen wir möglichst rasch liefern, denn die Fragen sind drängend. Jeder will wissen, woran er ist. Und wir wollen mit unseren Antworten auch möglichst viele von denen überzeugen, die jetzt mit „Nein“ gestimmt haben. Auch wenn wir wissen, dass am Ende nicht alle jubeln werden. Wir wollen Lösungen, die der größtmöglichen Mehrheit unserer Vereine in ganz Bayern gerecht wird. Deshalb werden alle Fragen mit der Maxime angegangen, unseren Vereinen höchstmöglichen Schutz zu bieten.“

Quelle: anpfiff.info

Live dabei beim Webinar: Wie geht es bei den Junioren weiter?

29.04.2020

Im Herren- und im Frauenbereich hat der BFV die Entscheidung getroffen, die Saison frühestens ab 1. September fortzusetzen. Doch wie sieht es bei den Junioren aus? In vier Webinaren stellen die Verantwortlichen des Verbands an diesem Wochenende ihre Pläne den Verantwortlichen vor. Los geht es am Freitagabend. Und anpfiff.info war live dabei!

19.57 Uhr: So das war es! Eine Stunde vollgepackt mit Informationen. Im Wesentlichen mit denen, die anpfiff.info schon gestern veröffentlicht hat! Allerdings ist eine Entscheidung noch nicht gefallen. Der Verband würde, das wurde klar, die Fortsetzung ab September präferieren. Die zu bildende Arbeitsgruppe, in der auch Vereinsvertreter sitzen werden, könnte sich aber natürlich auch für einen Abbruch und eine Regelung für diesen entscheiden. Warten wir ab! Auch, ob der Verband im Jugendbereich ein offenes Ohr für seine Vereine und deren Verantwortliche hat. Schade war es auf jeden Fall schon, dass keine Fragen und Anmerkungen möglich waren. Denn, wenn man die Diskussionen in den vergangenen Tagen verfolgt hat, dann entsteht für den Jugendbereich noch mehr als für den Herrenbereich der Eindruck, als würden viele Vereine den Abbruch bevorzugen und einen Aufsteiger, der, nach der Hinrunde - in vielen Ligen gab es nämlich noch gar keine Rückrundenspiele - ermittelt wird, akzeptieren. Ein Modell, das in jedem Fall mehrheitsfähig sein könnte, wenn man es zur Abstimmung stellen würde.

Es bleibt spannend und noch ein wenig ungewiss. Auch wenn Florian Weißmann klare Wegweiser des Verbandes, der zu seiner Fortsetzung tendiert, aufgestellt hat.

Interessant dürfte es auch werden, wie das Thema "Wechsel" behandelt wird, das auch und gerade im Nachwuchsbereich durchaus interessant ist. Schließlich passieren hier auch viele Wechsel im Sinne der Talentförderung.

Eines sollte ebenfalls nicht vergessen werden. Es kann durchaus sein, dass Vereine nach der Pause Probleme haben, Mannschaften zu stellen, da ihnen durch die lange Pause Spieler weggebrochen sind, die einfach keine Lust mehr haben. Das könnte massiv zu Rückzügen oder Spielausfällen wegen Nichtantreten führen.

Eines wurde auch noch klar! Im Kleinfeldbereich dürfte es die wenigsten Probleme damit geben, einfach da weiterzumachen, wo man aufgehört hat.

19.54 Uhr: "Sind dabei uns wahnsinnig viele Gedanken zu machen!" Arbeitsgruppe mit Vertretern auch aus den Vereinen (Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene) wird gebildet. Sie soll ein Szenario entwickeln, wie die Saison fortgesetzt oder abgewickelt werden soll.

Ob es eine Abstimmung gibt, ist noch nicht klar! Wenn, dann aber nur mit zwei Szenarien! "Bei drei Szenarien bekommen wir keine klare Mehrheit!", sagt Florian Weißmann zum Abschluss seiner Ausführungen.

19.51 Uhr: Für einen Bereich gibt es schon klare Regelung: Die Juniorenfördergemeinschaften. Der Weg wird sehr einfach gestaltet, die Frist 15. Mai entfällt.

Nachdem es hier schon Ideen und Beschlüsse gibt, scheint die Fortsetzung der Runde die Option zu sein, für die sich der BFV offenbar entscheiden will.

19.44 Uhr: Jetzt geht es ums Thema Vereinswechsel! Mögliche Lösungsansätze wären:
a)Aussetzen der Wechselperiode im Juni/Juli, Verschieben ans Saisonende
b) keine Wartefrist im Sommer, wenn der abgebende Verein zustimmt
c) normale Wechselperiode im Sommer plus eine zweite am Ende der Saison.

Wie bei den Herren auch wurde die Sechs-Monats-Regelung ausgesetzt, sie verlängert sich um den Pandemie-Zeitraum. Bei Wiederaufkommen einer Covid-19-Pandemie-Pause greift die Regelung erneut.

19.42 Uhr: Wenig überraschend: Pokalwettbewerbe werden nachranging behandelt, sowohl der U19-Pokal als auch der U15-Baupokal als auch die Hallenmeisterschaften. Was stattfinden kann, wenn wieder gespielt werden darf, ist der Kaufland-Soccer-Cup der U11-Junioren.

19.41 Uhr: Mal kurz weg von allen Szenarien. Egal was kommt, was man auf jeden Fall braucht, ist eine klare Regelung für Auf- und Abstieg, falls eine Saison abgebrochen werden muss.

19.37 Uhr: Was wird mit dem Spielrecht im A-Juniorenbereich? 2001er bleiben U19-Spieler, dürfen aber wie bisher im Jugendbereich spielen. Bei Start ab September würden auch 70 Prozent der 2002er Spielrecht im Herrenbereich haben. Es besteht die Gefahr, dass die U19-Teams nach und nach immer mehr ausbluten. "Das ist einer unserer größten Baustellen, die wir lösen müssen", findet Florian Weißmann.

Muss eine wiederaufgenommene Saison im Jahr 2021 fortgesetzt werden, gibt es für den Jahrgang 2003 kein Spielrecht im Herrenbereich, weil sie noch B-Junioren sind.

19.33 Uhr: Was, wenn es einen Covid-19-Fall in der Mannschaft gibt? Dann werden die Spiele nachgeholt, wenn die Quarantäne vorüber ist.

Was wenn Sportstätten nicht für Spiele freigegeben werden? Möglich, dass die Mannschaft dann zunächst einmal nur Auswärtsspiele betreiben darf.

19.26 Uhr: Als Beispiel führt Florian Weißmann die U19-Landesligen an, hier könnten bis zu 17 Vereine je Klasse anstehen, wenn es nur einen Aufsteiger, aber keine Absteiger bei einem Abbruch geben sollte. Die einzige Ebene, die keine Auswirkungen spüren würde, ist die Gruppe. "An dieser Stelle ist die Lage diffizil und auf Kreisebene sähe es wohl ähnlich aus!", findet der Verbandsjugendleiter.

Ähnlich wie bei den Herren geht es vor allem darum darzustellen, welche Probleme es bei einem Abbruch geben könnte, unter welchen Voraussetzungen auch immer. Aber warum eine U19-Landesliga als Beispiel gelten soll? Gute Frage!

Und natürlich kommen auch Umfragen, die zeigen, dass es zwar eine Mehrheit für einen Abbruch gibt, aber dann keine absolute Mehrheit für eines der Szenarien! "Man sieht in was für einem Konflikt wir hier alle stecken!", argumentiert Florian Weißmann.

Szenario 4: Ein Auf-, ein Absteiger

Ligenstärke könnte stabil bleiben, aber auch hier natürlich die Frage wie man die Auf- und Absteiger bestimmt. Zudem bräuchte man - wie bei Szenario 2/3 - wohl eine Vorab-Regelung, was würde passieren, wenn die Saison 2020/2021 auch nicht zu Ende gespielt werden kann.

Szenario 3: Ein Aufsteiger, kein Absteiger

Ligenstärke wächst um eine bis zwei Mannschaften, heißt bis zu vier Spieltage mehr. Auch hier stellt sich die Frage nach den Terminen, wenn es nicht ab 1. September weitergeht. Ansonsten die üblichen Probleme: Welche Tabelle wird herangezogen, wie bestimmt man die Aufsteiger.

Szenario 2: Abbruch

Das große Fragezeichen ist der Termin des tatsächlichen Starts. Geht bis März nichts, dann müssten 22 Spieltage bis Juni durchgezogen werden.

Szenario 1: Saisonverlängerung

aufstiegsberechtigt: Fortsetzung 12./13. September, Übergangssaison im Frühjahr, BFV würde, wenn im August möglich, Spontanspielrunden organsieren, Turnier wohl nicht möglich, bei Rückkehr der Pandemie Zeit, die Runde im Frühjahr fertigzuspielen.

Sollte die Saison 2019/2020 im Herbst beendet werden können, könnte man im Frühjahr 2021 eine Saison 2020/2021 spielen, dann könnte mit geteilten Gruppen (zwei Sechser-Gruppen in einer Zwölfer-Liga) gespielt werden. Es könnte einen oder zwei Absteiger geben.

"Das wäre charmant für unsere Jungs, die hätten die Chance noch eine richtige Runde zu spielen", findet Florian Weißmann.

Spieljahr 2020/2021 würde terminlich am 1. Dezember beginnen, zu diesem Termin rücken die Spieler in die nächste Altersklasse auf.

Nicht aufstiegsberechtigt: Start eines neuen Spieljahrs wäre ebenfalls möglich.

19.05 Uhr: Florian Weißmann stellt vier mögliche Szenarien vor! Verlängerung, Abbruch, Abbruch mit einem Aufsteiger und ohne Absteiger, Abbruch mit je einem Auf- und Absteiger. Vor- und Nachteile werden aufgelistet. "Da sind einige Fragezeichen dahinter", macht Florian Weißmann klar.

19.04 Uhr: Florian Münch macht zunächst einmal klar, dass alle Entscheidungen davon abhängig sind, ab wann Kontaktverbote, Maskenpflicht und die Sperrung von Sportplätzen wieder aufgehoben werden.

Klar auch, vor 1. September gehts nichts!

19.02 Uhr: Interessante Tagesordnung, sowohl Vereinswechsel als auch die Altersklassen-Regelung stehen auf der Agenda und natürlich der weitere Spielbetrieb!

19.00 Uhr: Pünktlich geht es los. Verbandsjugendleiter Florian Weißmann und Florian Münch begrüßen die Teilnehmer. 1000 sind angemeldet. Es gibt Infos, aber Fragen sind keine möglich.

18.45 Uhr: In gut 15 Minuten geht es los! Die Verantwortlichen des Verbands stellen ihre Planungen für den Jugendbereich vor. Fest steht bisher offiziell nur eines: Vor dem 1. September wird es auch beim Nachwuchs keinen Fußball geben.

Das Interesse der Vereinsvertreter an den Plänen für die Teams von der U7 bis zur U19 scheint riesengroß zu sein. Schon am Mittwochabend war das erste Webinar, das jetzt stattfindet, ausgebucht. Der Verband hatte im Vorfeld die Teilnehmerzahl auf höchstens 1000 festgelegt. Wer es nicht in die "Veranstaltung" am Freitagabend geschafft hat, hat am Samstag, Sonntag und Montag weitere Möglichkeiten sich informieren zu lassen.

Bei den Bayern- und Landesligisten aus den Altersstufen U15, U17 und U19 hat der Verband bereits am Donnerstag ein Meinungsbild eingeholt. Dabei soll - nach Informationen von anpfiff.info - eine Mehrheit für den Abbruch der Saison im Juniorenbereich plädiert haben. Über Auf- und Abstiegsszenarien für diesen Fall wurde aber noch nicht gesprochen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei den Herren soll es bei den Junioren keine Abstimmung geben, die Entscheidung fällt stattdessen, in einer am Mittwoch vom Verband für diesen Bereich eingesetzten Arbeitsgruppe. In gut 14 Tagen soll - dem Vernehmen nach - ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch liegen.

Im Vorfeld der Webinare hatte anpfiff.info über mögliche Planspiele berichtet. Darin war von einer Fortsetzung der Runde im September die Rede. Die Jahrgangsstufen sollten gleich bleiben, Wechsel nur in Ausnahmefällen vom Verbandsjugendleiter genehmigt werden. In der Diskussion in den Kommentaren wurde schnell klar, dass viele Vereinsvertreter dabei erhebliche Probleme erwarten. Der FC 05 Schweinfurt, in der U15, U17 und U19 jeweils in der Bayernliga vertreten, äußerte seine Bedenken in einer Pressemitteilung auf seiner Homepage deutlich und machte dabei unter anderem geltend, dass er die sportliche Gerechtigkeit nicht gewahrt sieht, weil - unter anderem - aus der U14 vier Akteure in Nachwuchsleistungszentren von Profiklubs wechseln und dabei ab Juli auch dort leben und zur Schule gehen werden.

Quelle anpfiff.info

Jürgen Igelspacher im Interview: Die wichtigsten Fragen zum Vorstandsbeschluss

29.04.2020

Im Interview beantwortet Jürgen Igelspacher, hauptamtlicher Geschäftsführer des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), die wichtigsten Fragen zum einstimmig gefassten Beschluss des Vorstandes, die Spielzeit 2019/20 ab dem 1. September wieder fortzusetzen und sportlich zu Ende zu bringen.
Von Sebastian Baumann / PM BFV
Der 51 Jahre alte Jurist zeichnet federführend dafür verantwortlich, dass der Beschluss inhaltlich rechtssicher umgesetzt und in den BFV-Statuten verankert wird. Igelspacher hatte die Sitzung des Vorstandes vorbereitet, ein Stimmrecht besitzt der gebürtige Schwabe nicht.

Der Vorstand hat lange beraten, am Ende dann einstimmig den Grundsatzbeschluss gefasst, die aktuell unterbrochene Saison bis zum 31. August 2020 auszusetzen und – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – ab dem 1. September 2020 fortzusetzen. Wie haben Sie als Geschäftsführer den Sitzungsverlauf wahrgenommen?
Jürgen Igelspacher: Es war eine sehr intensive und ausdauernde Beratung, schließlich hat die Entscheidung weitreichende Konsequenzen. Wir alle wissen, dass die Zeiten gerade sehr bewegt sind. Wir alle hätten uns vor ein paar Monaten nicht vorstellen können, dass der Vorstand jemals vor solch einer Entscheidung stehen wird. Allen ist natürlich bewusst, dass es nicht die eine Lösung gibt, die alle glücklich macht und alle Fragen vom Tisch wischt. Wir sind aber alle der festen Überzeugung, dass der vorgeschlagene Weg unter allen der bestmögliche ist. Die Entscheidung wurde jetzt ja nicht aus dem Bauch heraus getroffen, sondern es wurde sehr sorgfältig abgewogen – und wir haben seit Wochen die Vereine fortlaufend informiert, was wir tun und warum wir das machen.

Und der BFV hat ein Meinungsbild eingeholt ...
Jürgen Igelspacher: ... Ja, auch das war uns wichtig. Wir haben vom ersten Tag an klar gesagt, dass wir das nicht im Vorstand hinter verschlossenen Türen entscheiden, sondern offen kommunizieren und auch die Vereine aktiv in diesen Prozess miteinbeziehen. Das haben wir in letzter Konsequenz auch jetzt mit der Meinungsbild-Abfrage getan. Dass die Wahlbeteiligung bei fast 75 Prozent lag, finde ich toll. Das zeigt, dass sich die Klubs sehr tiefgehend mit dieser elementaren Entscheidung befassen und dass sie das Thema intensiv beschäftigt. Dass über zwei Drittel der Vereine unseren Weg für den richtigen erachten, werten wir als klaren Auftrag. Der Vorstand ist gewählt, um Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen – auch in schwierigen Situationen wie der aktuellen. Davor drückt sich auch niemand, sondern es wurde klar gesagt, was für den Vorstand infrage kommt und was nicht. Wir haben unser Handeln aber während des kompletten Prozesses auf den Prüfstand gestellt und uns letztlich auch das Meinungsbild eingeholt. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand jetzt entschieden. Er stellt sich seiner Verantwortung und trifft damit auch eine Prognoseentscheidung. Die Vereine haben nun die geforderte Planungssicherheit. Der Spielbetrieb ruht bis mindestens 31. August.

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum die Ergebnisse des Meinungsbildes jetzt sehr unterschiedlich, mitunter sehr kontrovers und emotional, diskutiert werden?
Jürgen Igelspacher: Ja, die habe ich. Das war uns allen auch im Vorfeld klar, weil in dieser Diskussion jetzt nicht diejenigen ihre Stimme erheben, die Verantwortung in einem Verein tragen. Sondern vornehmlich auch Fans, Spieler und Trainer. Genau das ist der große Unterschied, da klaffen die Blickwinkel nämlich weit auseinander – ein Entscheider im Klub muss das große Ganze bedenken, er muss seinen Verein im Auge haben und sehr viele Faktoren abwägen. Der Spieler sieht vor allem erst einmal seine Situation, vielleicht seinen Vertrag und dass er zweimal in der Woche trainiert und einmal spielt. Das ist auch das Recht eines jeden. Für einen Entscheider, einen Verantwortungsträger, gehört aber viel mehr dazu. In all der Diskussion kommen mir persönlich die Meinungen der besonnenen Vereinsvertreter zu kurz. Ich habe wenig Verständnis für diejenigen, die unter dem Mantel der Anonymität in irgendwelchen Foren oder in den sozialen Netzwerken jetzt als Besserwisser auftreten und dabei auch noch beleidigend werden. Sie beleidigen damit nämlich auch alle eigenen Vereinsvertreter, die in einer sehr schweren Lage Verantwortung übernommen haben. Gegen etwas sein, ist eben sehr leicht. Sich konstruktiv für eine Lösung einsetzen, schon etwas schwieriger. Aber das ist kein Problem des Fußballs oder des Sports, das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die mir persönlich missfällt. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass wir keine andere Meinung gelten lassen. Im Gegenteil: Wir sollten uns nur argumentativ miteinander auseinandersetzen, nicht mit Beleidigungen hantieren. Und ich respektiere jede andere Meinung, weil es sicherlich auch dafür Gründe gibt.

Warum stand beim Einholen des Meinungsbildes nur eine Frage zur Auswahl? Das werfen Ihnen Kritiker ja gerade vor.
Jürgen Igelspacher: Auch das haben wir ganz deutlich gesagt und mehrfach wiederholt. Weil wir hier vor einer Grundsatzfrage stehen: Nach einer Unterbrechung weiterspielen oder ganz abbrechen? Wer mit Nein gestimmt hat, auch das haben wir wiederholt klar und deutlich vor Augen geführt, war für einen Abbruch oder eine Annullierung. Und dieser Weg hätte alleine schon aus Haftungsgründen einen Außerordentlichen Verbandstag zur Folge gehabt. Der Vorstand war immer gewillt, Verantwortung zu tragen und eine Entscheidung zu treffen. Diesen Weg haben wir aufgezeigt. Für diesen Weg wollten wir die Meinung der Vereine kennen. Alleine für den Fall eines Saisonabbruchs gibt es nochmals ganz unterschiedliche Wege. Abbrechen und den aktuellen Tabellenstand werten? Gar keine Wertung? Nochmal bei null beginnen? Nur Aufsteiger, keine Absteiger? Beides: also Auf- und Absteiger? Und, und, und… Ich bin mir sicher, dass unter dem knappen Drittel, das jetzt „Nein“ gesagt hat, nochmals ganz viele unterschiedliche Meinungen vorherrschen, wie mit einem Abbruch hätte umgegangen werden sollen.

Warum hat der BFV nicht veröffentlicht, welcher Verein wie abgestimmt hat?
Jürgen Igelspacher: Auch wenn es sich „nur“ um ein Meinungsbild handelt, sprechen wir von einer Abstimmung, bei der die Vereinsverantwortlichen davon ausgehen dürfen, dass ihr Abstimmungsverhalten nicht veröffentlicht wird. Ich persönlich hätte kein Problem damit, das Abstimmungsverhalten öffentlich zu machen. Aber vielleicht machen sich die, die das jetzt anzweifeln, einfach die Mühe und fragen ihre Entscheidungsträger in den Vereinen, ehe sie öffentlich irgendetwas behaupten, was nicht der Wahrheit entspricht. Jeder Verein ist übrigens frei darin, zu sagen, wie er für sich entschieden hat – auch öffentlich.

Jetzt hat der Vorstand seine Grundsatzentscheidung getroffen, damit sind aber noch längst nicht alle Fragen beantwortet und Problemstellungen gelöst, oder?
Jürgen Igelspacher: Nein, das sind sie nicht. Wir haben immer klar betont, dass auch unser Weg Probleme mit sich bringen wird, die uns vor eine große Herausforderung stellen. Das wissen wir und so handeln wir jetzt. Wir setzen insgesamt fünf Lösungs-Arbeitsgruppen (LAG) ein, die sich um die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“ kümmern. Dabei sollen in den einzelnen AGs ganz bewusst auch Vereinsvertreter mitwirken, die BFV-Ehrenamtlichen aus den Kreisen und Bezirken werden ebenfalls mit dabei sein. Es gibt viele Fragen zu klären, unser Ziel ist es, schnellstmöglich fundiert zu Ergebnissen zu gelangen. Wir wollen und werden Antworten liefern. Wir werden aber alles feinsäuberlich abarbeiten müssen und wir werden keine Was-Wäre-Wenn-Diskussionen in der Öffentlichkeit führen. Klar ist auch, dass Gründlichkeit vor Geschwindigkeit geht. Trotzdem wollen wir möglichst rasch liefern, denn die Fragen sind drängend. Jeder will wissen, woran er ist. Und wir wollen mit unseren Antworten auch möglichst viele von denen überzeugen, die jetzt mit „Nein“ gestimmt haben. Auch wenn wir wissen, dass am Ende nicht alle jubeln werden. Wir wollen Lösungen, die der größtmöglichen Mehrheit unserer Vereine in ganz Bayern gerecht wird. Auch das ist übrigens das Ergebnis von Demokratie.

Warum differenzieren Sie zwischen Jugend- und Aktiven-Bereich?
Jürgen Igelspacher: Weil es diese Unterscheidung dringend braucht, das liegt auf der Hand: Es macht einen großen Unterschied, Lösungen für Kleinfeld-Teams im Nachwuchs zu finden, bei denen aktuell gar keine Tabelle geführt wird, als bei Frauen oder Männern, bei denen Vertragsrecht oder eine mögliche weitere Wechselperiode, die es aufzuarbeiten gilt, im Vordergrund steht. Altersklassenübergänge im Nachwuchs spielen eine entscheidende Rolle, der Übergang von den A-Junioren in den Herrenbereich, um ein weiteres Beispiel zu nennen. Es kann also – wie frühzeitig angekündigt – zu unterschiedlichen Lösungen kommen. Fakt ist, dass es bei uns in Bayern vor dem 31. August 2020 keinen Wettbewerbs-Betrieb geben wird – nicht bei Buben und Mädchen, nicht bei Frauen und Männern.

Die anderen Landesverbände haben noch nicht entschieden, ist der BFV einfach vorgeprescht?
Jürgen Igelspacher: Es war der klare Wunsch der allermeisten Vereine, Klarheit zu erhalten und Hängepartien zu vermeiden – eben nicht mehr im Zwei-Wochen-Rhythmus zu entscheiden. Klarheit darüber zu bekommen, wie es die nächsten Wochen weitergeht. Ich habe das nicht nur als Wunsch zur Kenntnis genommen, für uns war das eine Forderung, der wir als Verband nachkommen müssen. Wir haben sehr, sehr früh ganz viel Kraft in unsere Kommunikation investiert – insgesamt wurden Stand heute in Summe fast 10.000 bayerische Vereins-Verantwortliche in über 80 Web-Konferenzen persönlich zu den Auswirkungen der Pandemie auf den bayerischen Spielbetrieb informiert. Das hat nichts mit Vorpreschen zu tun, sondern damit, wissen zu wollen, was draußen im Land los ist, welche Problemstellungen sich vor Ort ergeben. So haben wir viele Themenfelder identifizieren können, das hilft uns jetzt enorm weiter. Es gibt Landesverbände, die steigen jetzt in diese Kommunikation ein und streben eine ähnliche Lösung wie wir an.

Quelle anpfiff.info

Webinar des BFV

12.04.2020

Vereinsjugendleiter Andreas Kehl hat in der letzten Woche an einem Webinar des BFV zum Stand der derzeitigen Dinge teilgenommen. Hier eine Zusammenfassung über die wichtigsten Punkte, die vor allem für unsere Jugend- und Schülertrainer interessant sind. Momentan bleiben alle Spielpläne noch bestehen. Sollte der Spielbetrieb heuer nochmals aufgenommen werden, dann werden alle Vereine rechtzeitig informiert. Es wird mindestens einen Vorlauf von 14 Tagen geben. Die Ferien sollen in jedem Falle ausgespart bleiben. Im schlimmsten Fall wird der Spielbetrieb wieder im Frühjahr 2021 aufgenommen und die Serie 2019/20 dann zu Ende gespielt. Saisonende wäre dann der 30.6.2021. Die Saison 2020/21 würde dann einfach ausfallen. Die derzeitigen Jahrgänge würden bestehen bleiben.

Auf der Seite www.bfv.de/corona kann man sich permanent auf dem Laufenden halten und findet auch die eine oder andere gute Information. Generell kann man sich auf BFV-Seite den einen oder anderen Impuls holen. Die Wechsel- und Wartefristen verschieben sich (im Falle von Vereinswechseln) Darüberhinaus ging das Webinar aber auch auf viele Probleme ein, die die derzeitige Situation für alle bringt und zeigte auch den einen oder anderen mehr oder weniger kreativen Lösungsvorschlag auf. Es droht im Moment der Verlust von Kindern, Eltern, Helfern, Betreuern, Trainer usw. .... frei nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn!“ und je länger die Situation andauert, umso wahrscheinlicher wird dieser Verlust auf der einen oder anderen Ebene eintreten. Deshalb gilt es, das Vereinsleben in irgendeiner Weise aufrecht zu erhalten und die wenigen vorhandenen Mittel und Wege zu nutzen. Hier ist derzeit Kreativität gefragt.

Beispiele:
Nutzt eure WhattsApp-, Email-, Facebook- und andere Gruppen und haltet Kontakt zu euren jeweiligen Spielern und Eltern in dieser Zeit in irgendeiner Weise aufrecht. Für die Trainer und Betreuer: Nutzt diese Wege und stellt euren Kids (kreative, witzige, verrückte ...) Trainingsaufgaben. Rückmeldung könnten dann wieder über diese Wege passieren. Die Kids und Eltern könnten sich dabei filmen und in die Gruppe stellen. Ein Beispiel wäre, versucht den Ball möglichst lange alleine/zu zweit mit dem Papa hoch zu halten, zählt die Kontakte, filmt euch dabei und stellt das Ergebnis allen zur Verfügung. Daneben können auch ganz unsportliche Aufgaben gestellt werden, die im Vereinstrikot ausgeführt werden, z.B. Straße kehren, Spülmaschine ausräumen usw. Der Kreativität sollen hier keine Grenzen gesetzt werden.

Auf der BFV-Seite gibt es die Seite „Telegym“ mit interessanten Übungen für zuhause. Die Kids könnten damit also selbst fit halten. Viele Beispiele zeigen, dass solche Angebot gerne angenommen werden. Ebenfalls auf der BFV-Seite kann man sich für verschiedene Webinare anmelden, z.B. „Fit für Kids“ oder „Fußball aus Müll basteln“. Es gibt mittlerweile eine eSoccer-Liga, ist aber wahrscheinlich etwas für die Jahrgänge ab der C- oder B-Jugend. Die SG Roßdorf a.Forst hat es vorgemacht und tritt hier in der Bayernliga Nord an. Man könnte auch einmal eine Kids-Konferenz einberufen, zu der sich alle gleichzeitig anmelden, um sich auszutauschen oder miteinander in Kontakt zu bleiben. (jitsi.org oder zoom.us wurden hier als Plattform empfohlen, weil diese kostenfrei sind). Auch eine interessante Anregung in dieser Zeit und vielleicht fühlt sich der eine oder andere dadurch auch angesprochen sind die Schiedsrichter-Neulingskurse, die auch online angeboten werden. Unser Julian Stein hat es vorgemacht. Wie erwähnt, die eine oder andere Anregung ist sicherlich dabei.

Trainer Janos Wunder verlässt den FCS

12.04.2020

Nach Ablauf der jetzigen Serie wird Interimstrainer Janos Wunder sein Amt beim FCS niederlegen. Dies hat er nach einem Gespräch mit anschließender Bedenkzeit Sportvorstand Michael Dörr mitgeteilt. Er wechselt wieder als Coach zurück zum SV Reundorf. Janos Wunder ist ja bekanntermaßen nach der Entlassung von Spielertrainer Markus Schnitzer „in die Bresche gesprungen“.

DFB ändert Spielordnung: Saison kann über den 30.06. verlängert werden

12.04.2020

Das vom DFB-Vorstand beschlossene Maßnahmenpaket beinhaltet neben einem vorübergehend veränderten Vorgehen bei Insolvenzfällen unter anderem die Möglichkeit, zeitliche Veränderungen für das Ende der Spielzeit 2019/2020 und den Beginn der Saison 2020/2021 vorzunehmen. In diesem Zuge können die zuständigen Verbände weitere Regularien passend angleichen, wie Wechselfristen oder Spielberechtigungen.

Die beschlossenen Änderungen sind bis zum 30. Juni 2021 gültig. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten. Es handelt sich um einen der weitreichendsten Eingriffe in die Spielordnung und Jugendordnung in der Geschichte des DFB.

Frymuth: "Größtmögliche Flexibilität in der Krisensituation"

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: "Wir haben mit diesem Beschluss einen großen und sehr wichtigen Schritt gemacht. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die schnelle und gleichzeitig sorgfältige Umsetzung. Die Erarbeitung folgte zwei übergeordneten Zielsetzungen: Zum einen ging es um größtmögliche Flexibilität in der aktuellen Krisensituation, zum anderen um Erleichterungen für die Vereine. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um die nächsten Herausforderungen in dieser besonderen Zeit anzugehen."

Dr. Rainer Koch, als 1. DFB-Vizepräsident Amateure auch zuständig für Recht und Satzungsfragen, sagt: "Die Covid-19-Pandemie hat den Spielbetrieb auf weiterhin unbestimmte Zeit stillgelegt. Das Maßnahmenpaket gibt vor allem den für den Amateurspielbetrieb zuständigen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden nun statuarisch die Möglichkeit, so flexibel wie möglich auf diese Ausnahmesituation und neue Entwicklungen zu reagieren."

Koch: "Saison kann über 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden"

Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate aufgehoben. Koch: "Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen."

Dies hat gleichzeitig Auswirkungen auf Spielberechtigungen, Wechselperioden, das Aufrücken in höhere Altersklassen im Jugendbereich sowie auf Verträge von Vertragsspielerinnen und Vertragsspielern oder Abmeldefristen für Amateurspielerinnen und Amateurspieler. All diese Bereiche können ebenfalls angepasst werden, sollten sich Ende und Anfang der Spieljahre 2019/2020 und 2020/2021 verschieben.

Auch die Regelung, wonach ein Amateur den Verein ohne Zustimmung des abgebenden Klubs sofort wechseln kann, sobald er mindestens ein halbes Jahr kein Spiel bestritten hat, ist modifiziert worden. Zum Schutz der Klubs können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Corona-Krise kein Spielbetrieb durchgeführt werden konnte, bei der Berechnung der Sechs-Monats-Frist nicht berücksichtigt werden.

Bestimmungen bei Insolvenzfällen gelockert

Ein weiterer Kernpunkt des Maßnahmenpakets betrifft die Handhabung von Insolvenzfällen. Bislang galt: Wenn ein Verein der 3. Liga, der Regionalliga der Männer, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga oder 2. Frauen-Bundesliga einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellte, bekam er neun Punkte in den Männer-Spielklassen beziehungsweise sechs Punkte in den Frauen-Spielklassen in der betreffenden Saison abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug in den genannten Wettbewerben verhängt. Tritt der Fall in der Saison 2020/2021 ein, werden in den Spielklassen der Männer dem jeweiligen Klub drei Punkte abgezogen, in den Frauen-Spielklassen wären es zwei Zähler.

Für Spielklassen unterhalb der Regionalliga der Männer und 2. Frauen-Bundesliga besagen die Statuten, dass bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Ablehnung der Eröffnung des Verfahrens mangels Masse die klassenhöchste Mannschaft des Vereins automatisch ans Ende der Tabelle gesetzt wird und als Absteiger feststeht. Von dieser Regelung können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun abweichende Regelungen für ihre Spielklassen treffen - mit maximaler Gültigkeit bis 30. Juni 2021.

Quelle: www.anpfiff.info

BFV baut kostenloses Online-Angebot massiv aus

07.04.2020

was tun während der Fußball-Zwangspause?

Gezielt weiterbilden, Spaß haben, daheim unter professioneller Anleitung trainieren!

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat sein virtuelles Schulungs- und Weiterbildungsangebot im Zuge der Covid-19-Epidemie deutlich ausgebaut.

Da einige Webinare bereits ausgebucht sind, arbeitet der BFV neben neuen Themenangeboten auch intensiv an weiteren Terminen sowie Aufstockungsmöglichkeiten für die gefragtesten Schulungen.

Der BFV, der bereits seit geraumer Zeit diverse Schulungen, darunter auch seine offizielle Trainer-Ausbildung, online abbildet und anbietet, geht in den aktuell schwierigen Zeiten auch neue Wege und besetzt kurzfristig völlig neue Themenfelder: So referieren beispielsweise die Verbandstrainer zu taktischen Inhalten, es gibt praktische Infos rund um die Organisation von eFootball-Turnieren, zudem ist vergangene Woche das „BFV.telegym“ mit Workouts für zuhause unter Anleitung der BFV-Coaches gestartet. Aber auch an die kleinen Kicker denkt der Verband und lädt in den Osterferien (9. April) zum rund 30-minütigen Kinder-Workshop unter dem Titel „Xingufo: Fußball aus Müll basteln“ ein. Gleich jeweils drei Einheiten umfassen die E-Learning-Programme „Trainingsorganisation im Kinderfußball“ und „Fit für Kids“. Unsere Angebote und Termine mit Anmeldung finden Sie unter www.bfv.de/webinare.


Online-Ausbildung auch für Schiedsrichter-Neulinge

Mittlerweile können Interessierte auch den kompletten theoretischen Teil der offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung kostenlos online absolvieren. Dabei wird den Teilnehmern nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung das komplette benötigte Lehrmaterial freigeschaltet. Zwei Referenten stehen für die rund einmonatige Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Chat als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in maximal 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt. Nach bestandener theoretischer Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine kostenpflichtige praktische Prüfung nötig. Diese wird zu gegebener Zeit an einem Tag oder Nachmittag bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe absolviert und kostet ca. 50 Euro. Dafür gibt es nach bestandener Prüfung unter anderem eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung von adidas im Wert von ca. 100 Euro. Der nächste BFV-Online-Kurs startet am 11. April, 17.30 Uhr (Prüfung: 10. Mai, Anmeldung bis 10. April). Alle Ausbildungstermine mit Anmeldung finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei unseren digitalen Angeboten und bleiben Sie gesund!

Viele Grüße

Ihr Bayerischer Fußball-Verband e. V.

Ansprache zur Corona-Pandemie von BFV-Präsident Rainer Koch

07.04.2020

Liebe Fußballfreunde, liebe Freunde und Freundinnen der „schönsten Nebensache der Welt“,
ich hoffe, es geht Euch, Euren Familien, Euren Vereinsmitgliedern und Freunden allen gut! Gesundheit ist im Moment das Wichtigste!

Mit Hochachtung und Respekt denken wir im Moment an alle Beschäftigten in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Lebensmittelgeschäften, an die Polizeibeamten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und alle anderen, die jetzt für unsere Gesundheit im Kampf gegen das Virus an vorderster Stelle im unermüdlichen Einsatz sind.

Lasst uns jetzt das tun, was wir Fußballerinnen und Fußballer in den schwierigen Tagen dieser so noch nicht dagewesenen Krise tun müssen: uns hintanstellen, uns zurücknehmen. Wir wissen, dass die Zeit schwer ist und sich alle von uns nach Normalität sehnen. Wieder ins Büro gehen, sich mit Freunden treffen, einkaufen ohne mulmiges Gefühl oder aber einfach nur wieder dem Ball hinterherjagen. Diese Sehnsüchte sind nachvollziehbar, sie sind menschlich. Jeder von uns kennt sie.

Doch damit dürfen wir uns jetzt nicht beschäftigen. Wir dürfen den Fokus auf das Wesentliche, das wirklich Wichtige keinesfalls verlieren. Es geht jetzt einzig und alleine darum, weitere Todesfälle zu verhindern. Dafür müssen wir alle staatlichen Vorgaben auch aus Überzeugung umsetzen und dürfen nicht fahrlässig werden.

Mit der Diskussion über eine verfrühte Rückkehr in die Normalität, die aktuell gerade zu beginnen scheint, wird uns das nicht gelingen. Auch wir Fußballer sind deshalb gut beraten, uns zurückzunehmen. Noch einmal: Es geht darum, Menschenleben zu retten. Wir alle haben es selbst in der Hand, niemand von Euch möchte Freunde in dieser Krise verlieren. Denkt an Eure Eltern, an Opa und Oma, passt auf Euch auf, nehmen wir alle aufeinander Rücksicht!

Was unsere Fußballvereine, deren Mitglieder, Ihr alle in den vergangenen Tagen und Wochen vor Ort Großartiges geleistet habt, verdient größten Respekt und allerhöchste Anerkennung. Ihr alle seid echte Mutmacher! Ob als Einkaufshelfer für die Schwächeren unter uns, als Boten bei Behördengängen oder als Betreuer der Nachbarskinder, wenn die Eltern ihrem Job nachgehen müssen und Großartiges leisten: Als Krankenschwester, Pfleger oder Ärzte. Eure Angebote, die Angebote unserer Vereine sind großartig. Vielen Dank dafür!

Und genau das ist es, was haften bleiben wird, wenn wir alle zusammen diese Krise bewältigt haben: Die große Solidarität in schweren Tagen. Nur wenn wir zusammenstehen, wird es uns gelingen, die jetzt vermehrt auftretenden Probleme gemeinsam zu lösen. Wenn es darum geht, dass auch Euer Verein die Unterstützung bekommt, die er braucht, um fortbestehen zu können. Weil diese Krise auch unsere Vereine vor Herausforderungen stellt, die existenziell sind. Von einem bin ich überzeugt: Unsere Devise sollte lauten: Wer jetzt hilft, dem wird später ebenfalls geholfen. Und ohne erhebliche staatliche und kommunale Hilfen werden auch unsere Sportvereine die Corona-Pandemie nicht überstehen können. Ihr könnt Euch gewiss sein, dass der Bayerische Fußball-Verband für Euch da ist und das an den entscheidenden Stellen in der Politik bereits jetzt verdeutlicht. Und wir werden das in Bayern gemeinsam mit den anderen Sportfachverbänden sowie dem Bayerischen Landessport-Verband und auf Bundesebene gemeinsam mit dem DFB und dem DOSB weiterhin mit aller Kraft tun. Denn dafür sind wir da!



Das ist aber nicht alles, was der BFV aktuell für Euch tut. Wir haben im Netz unter der URL www.zusammenhalt.bayern umfassende Informationen zu allen Fragen – vor allem Rechtsfragen – rund um Corona bereitgestellt. Viele Links zu staatlichen Behörden, zu Verbänden und zu Organisationen, bei denen die Vereine schon jetzt Hilfe bekommen können. Und natürlich beschäftigen wir uns gemeinsam mit Euch auch schon mit der Zeit nach dieser furchtbaren Covid-19-Pandemie. Wir wollen und werden gut vorbereitet sein, wenn es darum geht, Lösungen zu präsentieren, wann und wie der Fußball in Bayern wieder rollen kann. Wir entwickeln diese Lösungen nicht alleine, sondern gemeinsam mit Euch. Und wir erfahren großen Zuspruch für diesen Kurs. Auch dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken!

Wir haben bereits weit über die Hälfte unserer fast 4600 Vereine in Bayern persönlich über gemeinsame Videokonferenzen erreicht. Und in wenigen Tagen werden wir mit allen gesprochen haben. Wir kennen Eure Sorgen und Nöte, wir wissen um Eure schwierige Lage. Da könnt Ihr Euch sicher sein! Vereine und Verband gehen gerade jetzt Hand in Hand! Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren. Ich möchte mich namens des Vorstandes, der Bezirksausschüsse und Kreisvorstandschaften des BFV ausdrücklich dafür bedanken, dass die überragende Mehrheit der über 4600 Vereine im BFV den von der Verbandsführung eingeschlagenen Weg, den Spielbetrieb mit Blick auf die Anordnungen der Regierung sowie der staatlichen und kommunalen Behörden bis auf weiteres auszusetzen, mitträgt und gemeinsam mit uns nach außen vertritt. Das hilft mir und dem gesamten BFV-Vorstand sehr stark!

Aber natürlich handeln wir jetzt auch bereits in sehr vielen Bereichen.
Vier Entscheidungen müssen jetzt sehr schnell getroffen werden:

1.) Wir haben rechtliche Änderungen zur DFB-Spielordnung vorgeschlagen, soweit es etwa um das ursprünglich für den 30. Juni angesetzte Saisonende geht. Das Saisonende muss verlegt werden können, möglicherweise sogar sehr weit nach hinten geschoben werden können. Wir wollen hier maximale Entscheidungsspielräume bekommen.

2.) Wir werden die Wechselperiode in unseren Statuten anpassen.

3.) Wir werden die sportlichen Konsequenzen bei Insolvenzen aussetzen, wenn der Verein aufgrund von Corona zahlungsunfähig werden sollte.

4.) Wir werden den maximalen Schutz unserer Vereine sichern, damit ein Spieler nicht ohne Zustimmung des Vereins wechseln kann, nur weil er pandemiebedingt sechs Monate kein Punktspiel absolviert hat.


All das und noch viel mehr werden wir jetzt im Sinne unserer Vereine regeln. Und zwar schnell.

Gemeinsam mit Euch diskutieren wir auch alle von uns ausgearbeiteten Überlegungen für den Tag X, ab dem der Ball wieder rollen kann.

Wir haben, wie bereits mehrfach kommuniziert, aktuell den Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt. Ganz wichtig ist mir zu betonen: Das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Ende der Saison 2019/20.

Wir brauchen kurz-, mittel- und langfristig Klarheit. Die kann uns in dieser Minute niemand verschaffen, kein Arzt, keine Ärztin, kein Virologe, keine Virologin, kein Politiker und keine Politikerin. Wir müssen deshalb mit finalen Entscheidungen noch abwarten. Wir müssen einschätzen können, wann wieder trainiert werden kann. Wann wieder freiwilliger Spielbetrieb möglich ist und wann in den Ligen wieder Wettbewerbsfußball stattfinden kann. Das setzt nämlich voraus, dass ALLE Vereine wieder spielen wollen und auf all unseren Fußballplätzen auch wieder gespielt werden darf. Der BFV kann weder das eine noch das andere bestimmen.

Im ersten Schritt müssen wir jetzt erst einmal gemeinsam mit Euch allen erörtern, ob wir Amateurfußballer überhaupt ohne Zuschauer spielen wollen und können. Amateurfußball ist in dieser Hinsicht völlig anders als Profifußball zu sehen. Sobald wir das unter uns geklärt haben, können wir uns mit der Frage beschäftigen, ab wann echter Ligabetrieb in den Frauen- und Männerligen wieder vorstellbar ist. Und erst dann können wir uns der Frage zuwenden, wie mit der Saison 2019/20 und der sich anschließenden Saison 2020/21 zu verfahren sein wird. Ich erhalte täglich aus allen Teilen Bayerns sehr viele Vorschläge. Vielen Dank dafür! Mein Problem, das Problem des gesamten BFV-Vorstandes aber ist: Fast jeder dieser Vorschläge ist anders als die anderen. Am Ende brauchen wir aber nur eine Lösung, die von einer breiten Mehrheit getragen werden muss. Und deshalb müssen wir klug und besonnen handeln, im engen Austausch miteinander bleiben, sorgsam abwägen und auch die rechtlichen und finanziellen Folgen einer Entscheidung bedenken.

Der Tag X, an dem wir wieder Fußball spielen können, ist leider noch nicht gekommen, möglicherweise wird es noch lange dauern, bis es soweit ist. Und bis dahin sollten wir das tun, was wir Fußballer in den schwierigen Tagen dieser so noch nicht dagewesenen Krise tun müssen: uns hintanstellen, uns zurücknehmen, aber uns gleichzeitig schon heute vorbereiten auf den Tag X. Er wird kommen, der Fußball in Bayern wird dann wieder aufleben.

In diesem Sinne, halten wir zusammen durch und freuen wir uns gemeinsam schon heute auf den Tag, an dem die „schönste Nebensache der Welt“ wieder unser Leben bereichern wird.

Bleibt gesund, kümmert Euch vor allem auch um diejenigen unter uns, die uns jetzt dringender denn je benötigen, alle Gute!

Euer Rainer Koch

Freiwilligendienste im Sport – Freiwilliges Soziales Schuljahr

27.03.2020

Wir vom 1. FC Strullendorf haben uns entschlossen, auch im kommenden Schuljahr wieder einen FSJ-ler anzustellen. Bevorzugt werden natürlich Jugendliche aus unserem Gemeindegebiet.

Hier einmal die Aufgaben und Tätigkeitsfelder:
Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche, Begleitung bei Wettkämpfen und Turnieren, Betreuungs- und Sportangebote in Schule, z.B. Sport im Ganztag, Mittagsbetreuung, Sportarbeitsgemeinschaften, Selbständige Projektarbeit, z.B. Gestaltung von Trainingslagern oder Veranstaltungen, Organisatorische Unterstützung im Verein, z.B. in der Verwaltung oder in der Öffentlichkeitsarbeit und Ökologische Aufgaben im Verein oder Integrationsarbeit

Vorteile für Dich:
Mache Dein Hobby Sport zum Beruf, Erhalte Einblicke ins Berufsfeld Sport sowie in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Nutze das Jahr zur beruflichen Orientierung, Erwirb Deine Übungsleiter- oder Fachübungsleiterlizenz, Freue Dich auf ereignisreiche Seminare mit anderen Freiwilligen, Stärke Deine persönlichen und sozialen Kompetenzen, Erhalte einen Freiwilligendienste-Ausweis für Ermäßigungen, Überbrücke Übergangsphasen und Wartesemester sinnvoll, Verbessere Deine Chancen auf einen Studien-/Ausbildungsplatz, Knüpfe Kontakte für deine berufliche Zukunft, Erhalte eine Teilnahmebestätigung und ein,qualifiziertes Arbeitszeugnis

Ein Jahr für Dich und für den Sport:
Alter: zwischen 15 und 27 Jahren, nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht,Beginn: Ende August 2020, Arbeitszeit: 38,5 Stunden pro Woche
Taschengeld: 300 Euro pro Monat in Vollzeit, Jahresurlaub: 26 Tage
Seminare: 26 Bildungstage einschließlich der Möglichkeit zum Lizenzerwerb
Sozialversicherung/Kindergeld: Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie Haftpflichtversicherung inkl. Anspruch auf Kindergeld
Besonderheiten:Mindestens 50 % praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Wer also Interesse hat, der sollte sich doch alsbald bei der Bayerischen Sportjugend im BLSV e.V. melden, und zwar unter der Webseite: freiwilligendienste@blsv.de
www.freiwilligendienste.bsj.org
Dort steht der 1. FC Strullendorf als Einsatzstelle für das kommende Schuljahr. Die Bayerische Sportjugend leitet die abgegebene Bewerbung an uns weiter.

Fundamentale Gründe für das Ehrenamt im Fußballsport!!

27.03.2020

Sportvereine sind ein überzeugender Ausdruck demokratischer Freiheit. Das Ehrenamt hat öffentliche und gesellschaftliche Bedeutung. Sportvereine sind ein Lernfeld solidarischen Handelns, sie sind der Treffpunkt der Generationen und die Orte der Begegnung aller Bevölkerungsteile.
Sportvereine und ihre Ehrenamtlichen leisten einen erheblichen Beitrag zur Sozialpolitik, Jugendpolitik, Gesundheitspolitik, Altenpolitik, Bildungspolitik. Das Ehrenamt hat symbolische Bedeutung. Das Ehrenamt macht den Sport unabhängig. Das Ehrenamt dient als Stärkung der Integration in die Gesellschaft und in die Gruppen. Das Ehrenamt schafft aber auch persönliche Nutzen. Es gibt zahlreiche Motive, warum sich Menschen ehrenamtlich betätigen. Einige dieser Motive sind:

Engagement verschafft persönlichen Gewinn im Umgang mit anderen Menschen, Ehrenamtliche Tätigkeit bieten den Ehrenamtlichen die Möglichkeit etwas zu bewegen und zu verändern, Abwechslung zu finden vom Alltäglichen, eine Tätigkeit selbstbestimmt und frei zu gestalten, neue Kontakte und Beziehungen aufzubauen, Teamwork und Gemeinsamkeit zu erleben, von Weiterbildung und Kompetenzerweiterung zu profitieren, durch Situationen herausgefordert zu sein, die schwierig, aber schließlich doch zu bewältigen sind. Das Ehrenamt schafft Werte.
Ehrenamtliches Engagement schafft Werte für den Verein, den Sport und die Gesellschaft. Es werden Aktivitäten ermöglicht, die in anderen Arbeitsformen nicht zu erzielen wären.
In Anbetracht der anstehenden Jahreshauptversammlung für unseren Verein finden wir die vorgenannten Punkte äußerst wichtig für unsere Mitglieder und Aktiven. Es wäre wünschenswert, wenn einige von ihnen, diese Punkte beherzigen und Verantwortung übernehmen würden.

Info

18.03.2020

Die beiden Jahreshauptversammlungen werden aus bekannten gründen verlegt

Spielabsetzungen wegen Corona-Virus

17.03.2020

Als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten und der dynamischen Lageentwicklung setzt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) zum Schutz seiner Vereine und Mitglieder den kompletten Spielbetrieb mindestens bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus.

Ohne heute zu wissen oder auch nur ansatzweise abschätzen zu können, wie sich die Lage weiterhin entwickelt, ist es für den Moment geplant, die jetzt in den Amateurklassen abgesagten Partien nachzuholen.

Der BFV rät seinen rund 4600 Vereinen auch dringend dazu, den Trainingsbetrieb bis auf weiteres einzustellen.

Auch der Bayerische Fußball-Verband hat seine organisierten Veranstaltungen in Sachen Aus- und Weiterbildung bis auf weiteres abgesagt oder bietet diese - wo realisierbar - als Webinar an. Auch an der Sportschule in Oberhaching wurden der Betrieb eingestellt und Trainer-Ausbildungen oder Talentmaßnahmen bis auf weiteres abgesagt.

Weitere Informationen unter: https://www.bfv.de/news/andere-news/2020/03/coronavirus-spielbetrieb-in-bayern-ausgesetzt

Mit sportlichen Grüßen aus München

Ihr BFV-Team

Ab Freitag, 20.3.: Die SR-Gruppe Bamberg lädt zum Neulingskurs

13.03.2020

Lt. Mitteilung der SR-Vereinigung ist der Neulingskurs auf unbestimmte Zeit verschoben


Es ist wieder soweit. Die SR-Gruppe Bamberg bietet vom Freitag, 20.3. bis zum Sonntag, 22.3. zu einem Neulingskurs ein. Stattfinden wird er diesmal beim SV Zapfendorf. Lehrwart Michael Demus ruft Interessierte zu zahlreicher Teilnahme auf, denn nach wie vor herrscht Mangel an ausgebildeten Referees. Eine Einladung mit wichtigen Informationen.
Demus schließt sich bewusst den Worten des Bayreuther SR-Obmanns Alexander Maisel an, der vor Kurzem im anpfiff-Interview bei den Kollegen darauf hinwies, dass der geordnete Spielbetrieb künftig stark gefährdet sein wird, wenn die momentane Entwicklung weiter anhält. Schließlich seien viele Schiedsrichter in die Jahre gekommen und hätten Rückzugsgedanken. „Dies bedeutet für unsere SR-Gruppe, dass es immer schwieriger wird, alle Verbandsspiele der Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften mit geprüften Referees zu besetzen. Die aktuelle Entwicklung wird voraussichtlich dazu führen, dass ab der neuen Saison 2020/21 zu den B-Klassen oder manchen A-Klassen-Spielen keine ausgebildeten SR mehr zugeteilt werden können.
Die Folge daraus ist, dass dann immer die Vereine selbst für die ordnungsgemäße Durchführung es Spieles verantwortlich sind. Die Spielleitung muss dann durch einen Sportkameraden des Vereins erfolgen“, erklärt Meisel und Demus bestätigt, dass diese Worte eins zu eins auf den Bereich Bamberg übertragen werden können. „Und diese Entwicklung ist für keine Seite erstrebenswert, weil es den Unparteiischen dann mitunter an den nötigen Kenntnissen mangeln dürfte und zumindestens – rein formal – die Unparteilichkeit nicht gewährleistet ist“.
Die SR-Gruppe lädt deshalb ein zum Neulingskurs im Sportheim des SV Zapfendorf. Die Kurszeiten sind Freitag, 20.3. von 16.30 – 21.00 Uhr, Samstag, 21.3. von 9 bis 13 Uhr und Sonntag, 22.3. von 9 bis 13 Uhr.
Bitte Anmeldungen an Michael Demus, Tel. 0172-83314406, Mail: michael.demus@t-online.de oder Simon Winkler, Tel. 0176-50061149, Mail: simonwinkler51@yahoo.de

Hoffen auf Unterstützung
„Die einzigen Voraussetzungen zur Teilnahme sind, dass die Interessenten 14 Jahre als dind und einem Verein im Bayerischen-Fußball-Verband angehören“, so Michael Demus, der auf die Vorteile hinweist, die das Amt des Schiedsrichters mit sich bringt:
Lebenserfahrung – man lernt viele Menschen und Charakter kennen Fitness – man treibt regelmäßig Sport und fördert dadurch seine Gesundheit
Führung – man lernt Entscheidungen zu treffen und entwickelt seine Persönlichkeit weiter Finanzieller Aspekt – Für die Spielleitung bekommt man neben den Fahrspesen eine Aufwandsentschädigung zwischen 15 und 30 Euro pro Spiel Freier Eintritt- zu allen Spielen im BFV und zu allen Bundesligaspielen Königsklasse – Beim FC Bayern München kann man sogar kostenlos bei Champions-Legue-Spielen ins Stadion
Ausbildung und Austausch – Regelmäßige Weiterbildungen und Zusammentreffen mit anderen Schiedsrichtern Zusammenhalt – Gute Kameradschaft und gemeinsame Unternehmungen, z.B. Besuch eines Spiels der 1. oder 2. Bundesliga
Zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Antworten auf die drängendsten Fragen:
Was kostet die Ausbildung zum Fußball-Schiedsrichter?
Die Lehrgangsgebühr beträgt ca. 50 Euro. Diese Gebühr beinhaltet die Kosten für den Lehrgang und die Erstausrüstung als SR (komplette adidas-Ausrüstung aus Trikot, Hosen und Stutzen, Gesamtwert ca. 150 Euro. Die Kosten werden in der Regel vom Verein übernommen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Schiedsrichter?
Es gibt verschiedene Varianten der Ausbildungsform, die von uns angeboten werden: Wochenendlehrgänge bilden Neulinge – wie es der Name sagt – innerhalb von drei Tagen zum SR aus. Die herkömmlich Ausbildung dauert sieben Lehrabende. Alle Lehrgänge enden mit anschließender Theorie- und Fitnessprüfung (1000-Meter-Lauf)
Wie alt muss ich sein, um SR zu werden?
Das Mindestalter, um SR zu werden, ist 14 Jahre. Nach oben besteht keine Begrenzung
Bekomme ich Geld für meine Spiele?
Ja, für jedes Spiel, das durch den BFV durch einen SR besetzt wird, erhält der Referee eine Aufwandsentschädigung und ein km-Geld. Der Satz für eine Spielleitung in der Bayernliga beträgt 75 Euro, in der Landesliga ist der Satz 50 Euro. Von der C-Klasse bis zur Kreisklasse beträgt der Satz jetzt 25 Euro. Bei Spielen der A- und B-Jugend werden 20 Euro und von der G- bis zur C- Jugend 15 Euro gezahlt. Das Kilometergeld beträgt 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer.
Ich spiele noch selber Fußball, kann ich trotzdem SR werden?
Ja, die SR-Gruppen ermöglichen seit Jahren beide Tätigkeiten durch eine gezielte Einteilung an spielfreien Tagen. Hierzu ist eine Abstimmung des Spielplanes mit den Einteilern notwendig, aber dadurch wird ermöglicht, dass man sowohl pfeifen als auch aktiv spielen kann.
Bin ich bei meinen Spielen allein? Wo sind die Spiele eigentlich?
Nein, jeder SR wird bei seinen ersten Spielen von erfahrenen SR betreut, um offene Fragen vor Ort klären zu können und auch Tipps bekommen zu können. Die Spiele sind am Anfang in der unmittelbaren Nachbarschaft, bis 30 km.
Stimmt es, dann man als SR zu allen Bundesligaspielen freien Eintritt hat?
Ja, jeder SR hat zu allen Spielen im DFB-Gebiet freien Eintritt. Das gilt sowohl für die A-Klasse als auch für die Bundesliga. Aber bitte die Sonderregelungen beachten.
Muss ich Mitglied in einem Verein sein, um SR werden zu können??
Ja, jeder SR muss Mitglied eines Vereins sein, der Mitglied des BFV ist.
Interesse geweckt???
Dann nimm an unseren kommenden Neulingskurs teil oder nimm Kontakt mit uns auf!!!
In eigener Sache:
Für unseren Verein pfeifen derzeit Rudolf Fischer und Julian Stein. Leider hat unser junger Schiedsrichter Leon Rauth zu Beginn des letzten Jahres aufgehört. Wir haben erst vor einigen Tagen die vom BFV festgesetzte Schiedsrichterausfallgebühr in Höhe von 240 Euro zahlen müssen, weil wir im Jahr 2019 keinen anrechenbaren SR vorzuweisen hatten. Wir müssen für unsere zwei Herrenmannschaften und B-Jugend 3 SR nachweisen
Wir hoffen natürlich sehr, dass unsere beiden SR in diesem Jahr die Voraussetzungen des BFV erfüllen und mindestens 15 Pflichtspiele leiten und an 5 Pflichtlehrabenden teilnehmen.
Es wäre daher sehr erfreulich, wenn sich aus unseren Reihen der eine oder andere zum Neulingskurs anmelden würde.

An alle Trainer und Betreuer unserer Mannschaften Ich packe meinen Koffer..........

13.03.2020

Es stimmt! Es gibt spannendere Amateurfußballthemen, als den Inhalt eines medizinischen Notfallkoffers. Aber glaube mir: Wenn du nach einem Zweikampf mit einer Platzwunde an der Seitenlinie stehst und dir der Betreuer eine ordentliche Ladung Eisspray ins Gesicht ballert, weil das kleine Wunderdöschen alles ist, was das medizinische Equipment hergibt, wirst du dir wünschen, dass sich irgendjemand mal vorab Gedanken gemacht hätte. Die Sache ist ja, dass statistisch gesehen in jedem Fußballteam 80 Prozent der Spieler mindestens einmal verletzt sind – in jeder Saison! Die gute Nachricht. Während sich andere über ausgefeilte Spielsysteme Gedanken machen, gibt es uns Sportmediziner, die sich tatsächlich damit beschäftigen, was in einem Notfallkoffer für ein Amateurfußballspiel gehört. Mal konkret. Wir haben das in Bayern anhand 1778 Juniorenspielern und 922 Verletzungen analysiert. Das Ergebnis: Für gerade einmal 90 Euro kann die Medizintasche so bestückt werden, dass alle gängigen Verletzungen gut versorgt werden können – und das ohne Medizinstudium.
Das sollte dein treuer Begleiter dabei haben:

Wundversorgung: Desinfektion, sterile Kompressen, (Klammer-)Pflaster, Verband
PECH-Regel für frische Gelenks- oder Muskelverletzungen: Eisspray, Eis, elastische
Bandage, (Pause und Bein hochlegen)
Protektion: Tape, Universal-Schiene (zum Schutz der Arme und Beine), Dreiecksbinde
(zum Schutz der Schulter), Halskrause (zum Schutz des Halses)
Zahnverlust: Zahn-Rettungsbox
Infektionen: Thermometer (nie mit Fieber spielen)
Muskulatur/Rücken: Wärmesalbe
Füße/Zehen: Blasenpflaster
Wetter: Sonnenschutz (im Sommer), Flüssigkeit zum Trinken, Rettungsdecke (im Winter)
Sonstiges: Schere, sterile Handschuhe (Wundversorgung), Notfallnummern

Der BFV reagiert: Bis zum 23. März ruht der Fußball in ganz Bayern

13.03.2020

Der Bayerische Fußball-Verband setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter
steigenden Zahl von Corona-Infizierten und der dynamischen Lageentwicklung den
kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23.3. im ganzen Freistaat aus.
In einer kurzen Presseerklärung erklärt der BFV am Freitag den sofortigen Stopp des
Spielbetriebs bis zum 23.3.

Unsere Schule macht mit!! Kooperationsvereinbarung zwischen Grund- und Mittelschule Strullendorf und dem 1. FC Strullendorf 1933 e.V.

13.03.2020

Beide Institutionen bekunden mit dieser Vereinbarung ihre feste Absicht, neue Impulse für die fußballerische und damit sportliche Föderung von Kindern zu geben, mit dem Ziel:
eine vielseitige sportliche Grundausbildung der Kinder zu erreichen, die zu einer gesundheitsbewussten Lebensweise beiträgt,
die vielfältigen Potenziale fußballerischer und damit sportlicher Betätigung für die Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung der Kinder zu nutzen, in Kooperation zwischen Schule und Verein die inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen "vor Ort" miteinander zu vernetzen, das freizeit- und breitensportliche außerunterrichtliche Angebot mit Bezug zum Fußball zu verbessern, das Interesse für ein lebenslanges Sporttreiben im Fußballverein zu wecken.

Dazu vereinbaren die Schule und der Verein die Leitung mindestens einer Fußball-Arbeitsgemeinschaft als außerunterrichtliches Sportangebot an der Schule durch Übungsleiter mit gültiger Lizenz.
Der Deutsche Fußball-Bund und die Fußball-Landesverbände unterstützen die Zusammenarbeit und wünschen beiden Partnern viel Erfolg bei der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen.

Bild von links:
Christian Duda, Jugendsozialarbeiter, Richard Rödel, Vorstand FCS, Julian Flieder, FSJ-ler, Barbara Baur-Huther, Rektorin, Christoph Busch,
Geschäftsführer KoBiS, Hirschaid

Nächstes Spiel

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Sonntag, 20. Dezember 2020

Michl Müller- Weihnachten mit Michl Müller- die Show

Weihnachten mit Michl Müller- da bleibt kein Auge trocken. Zwischen Christbaum, Glühwein und Kokosmakronen feiert er mit seinem Publikum eine weihnachtlich-komische Jahresendabrechnung mit Allem und Jeden, gewürzt mit seinen herrlich-schrägen „Weihnachtsliedern“. Alles was sich nicht bei drei hinterm Christstollen versteckt hat, kriegt da noch schnell eine mit der satirischen Rute übergebraten. Und der Rest amüsiert sich köstlich und wird am Ende gut gelaunt „O Du Fröhliche“ singen.


Aktuelle Information über Michl Müller finden Sie hier:

Homepage: https://www.michl-mueller.de/
Facebook: https://www.facebook.com/dermichlmueller/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCxBExkBHiAvZQBxbFKVJhzw


unsere Vorverkaufsstellen sind

BVD in Bamberg, Lange Straße 39/41, Tel. 0951-9808220
Glockenapotheke in Strullendorf, Forchheimer Straße 47, Tel. 09543- 820 000
Frankenapotheke in Hirschaid, Kirchplatz 9, Tel. 09543-279
Hausmeister Hauptsmoorhalle, Strullendorf, Hauptsmoorstraße 2, Frau Schindler, Handy 0170/7881122
Lotto Kefferstein in Forchheim, Hornschuchallee 21, Tel. 09191-351930